Senior in Pension · Babyboomer-Welle · Wissens-Risiko

Betriebs­wissen
sichern.

Was passiert, wenn Karl nächsten Monat geht? Oder Sabine in Pension? Oder die Bürokraft länger ausfällt? In den nächsten 10 Jahren verlassen die Babyboomer den Arbeitsmarkt. Mit ihnen geht der wertvollste Teil eures Wissens – wenn ihr ihn nicht jetzt sichert.

4–8 Wochenfür Wissens-Erhebung der wichtigsten Köpfe
Strukturiertkein Bürokratie-Monster, kein Fragen­katalog

„Karl ist morgen weg."

Karl ist 62. 25 Jahre im Betrieb. Er weiß, dass beim Müller im 4. Bezirk der Wartungs­termin immer Donnerstag­vormittag sein muss. Dass die Bauer-Großaufträge nicht ohne Vorab-Skizze raus dürfen. Dass die Pflege­heimkette drei Wochen vor Quartals­ende abrechnen will.

Nichts davon steht irgendwo. Karl macht es einfach.

Wenn er morgen kündigt: alles weg.

Warum Betriebs­wissen so weh tut, wenn es geht

Vier Folgen, wenn ein Wissens­träger ausfällt.

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Kunden merken es zuerst

„Früher hatten wir immer Karl bekommen, der wusste das alles." → Vertrauen weg, Wechsel-Risiko an.

📝

Onboarding dauert Monate

Der Nachfolger braucht 6 Monate, um sich einzuarbeiten. In der Zeit: Fehler, langsame Reaktionen, frustriertes Team.

⚠️

Sonderfälle gehen schief

Genau die ungewöhnlichen Aufträge, bei denen Karl die Sonder­regel kannte, gehen jetzt falsch.

💸

Wirtschaftlicher Schaden

5-stellige Verluste sind realistisch. In manchen Branchen 6-stellig (Beratung, Industrie, Spezialhandwerk).

Wie wir das angehen

5 Phasen der Wissens-Erhebung.

Strukturiert, aber nicht bürokratisch. Wir setzen uns mit dem Wissens­träger zusammen und arbeiten in fünf klaren Schritten durch das, was bisher nur in seinem Kopf saß.

1

Scope & Governance

Wer wird befragt? Welche Themen sind kritisch? Wer pflegt die Wissens­basis später? Klare Verantwortungen.

Rahmen
2

Themen-Auswahl

Nicht alles erheben. Wir priorisieren die 10–20 wichtigsten Wissensbereiche: Entscheidungs­regeln, Kunden-Eigenheiten, Sonderfälle.

Fokus
3

Strukturierte Interviews

2-Stunden-Sitzungen mit dem Wissens­träger. Wir fragen nicht „alles", sondern führen anhand realer Fälle. So wird implizites Wissen explizit.

Erheben
4

Validierung im Alltag

Das erhobene Wissen wird im Cockpit angeboten. Wenn der Wissens­träger sieht, dass die KI falsch antwortet, korrigiert er. So wird's geprüft.

Prüfen
5

Strukturierung & Semantik

Wissen wird thematisch geordnet, mit Quellen­verweisen versehen, für die KI nutzbar gemacht. Verantwort­liche bekommen Pflege-Aufträge.

Ordnen

Häufig gefragt

Antworten zur Wissens-Sicherung.

Wie viel Zeit muss der Wissens­träger investieren?

2-Stunden-Sitzungen, etwa 5–8 mal verteilt über 4–8 Wochen. Plus 30 Min/Woche Korrekturen im Alltag. Insgesamt ~20 h.

Was, wenn der Wissens­träger nicht will?

Häufiges Problem. Wir nutzen Wert­schätzungs- und Beteiligungs-Mechanismen: Der Senior wird namentlich als Quelle geführt, bekommt Audit-Rechte, fühlt sich wertgeschätzt statt ersetzt.

Wer hat dann Zugriff?

Definiert ihr. Rollen­basiert. Junior-Mitarbeiter können bestimmte Wissens­bereiche abrufen, andere nicht. Audit-Log dokumentiert jeden Zugriff.

Was kostet die Erhebung?

Im Pilot Twin (3.900 € + 390 €/Monat) ist eine Basis-Wissens­erhebung enthalten. Bei umfangreicherer Tiefe (mehrere Wissens­träger): Wissens­zwilling Pro (9.900 € + 990 €/Monat).

Nächster Schritt

30 Min · wer sind eure kritischen Wissens­träger?

Wir hören euch zu und sagen, welche Köpfe ihr in den nächsten 12 Monaten dringend absichern solltet.

Direkt nachfragen: